Spiele unter Freunden – unser Motto

„Geht nicht, gibt´s nicht“ ,  sagen die Emsländer oft, wenn es um große Herausforderungen geht.

Wenn riesige Kreuzfahrtschiffe auf der Ems in Richtung Nordsee überführt werden sollen, wenn Straßen schneller gebaut werden sollen als geplant oder viele Menschen auf der Flucht eine sichere Bleibe bekommen. 

Geht nicht, gibt´s nicht, das mag auch gelten für die Ausrichtung eines so großen Sportfestes wie des Bundesportfestes der DJK. Ein kleiner Diözesanverband mit grade einmal 13 DJK-Vereinen möchte ein guter Gastgeber sein für viele Sportlerinnen und Sportler aus vielen Vereinen aus ganz Deutschland. Eine große Herausforderung, die es da zu stemmen gilt! Anfängliche Bedenken wurden besprochen und diskutiert, die Arbeit in Angriff genommen, viele Treffen organisiert, viele Beziehungsbänder geknüpft und möglichst viele Ehrenamtliche ins Boot geholt. Es geht einiges, wenn alle anpacken und in die gleiche Richtung schauen. Inzwischen freut sich jeder auf die Spiele unter Freunden, nicht ganz so groß, wie bei  früheren Bundessportfesten, dafür übersichtlich und mit kurzen Wegen.

„Geht nicht, gibt´s nicht“ könnte auch ein göttliches Losungswort sein für das, was sich an Pfingsten ereignet hat. Aus dem überschaubaren Kreis von Christen  wurde eine große, völkerverbindende Gemeinschaft. Aus denen, die sich vor Angst eingeschlossen hatten, wurden welt- und menschenoffene Glaubende. Das schafft Gott durch die Gaben des Heiligen Geistes. Das schaffen Menschen, die miteinander sprechen und miteinander gemeinsame Ziele im Auge haben. Das schaffen Menschen, die sich getragen wissen von einem Gott, der von sich sagt „Ich-bin-für-dich-da“.

Wenn sich am Pfingstfest 2018 viele Sportlerinnen und Sportler in der „Hauptstadt des Emslandes“ in Meppen zum Bundesportfest treffen, wünsche ich allen Beteiligten diesen Geist Gottes, der Begegnungen schafft, der Atem gibt für die sportliche Betätigung, der Glauben schenkt und Menschen verbindet. Simone Kammermeier formuliert es in einem Gedicht so:

 
Dein Geist weht 
wirbelt auf 
braust hinweg
unfassbar
unbegreifbar
Windhauch
Brise
Abendwind
Sturmflut
Nicht haltbar
Oft nicht gespürt
Weil wir uns verstecken in Häusern
Und eingemauert die Fenster verschlossen
Aus Angst
Etwas von uns könnte weggeweht werden
Nur manchmal
Wenn Du mir auf den Fersen bist
Kann ich ihn spüren:
Deinen Atem in Nacken.
Geht nicht?   Doch!
 
 
Pfarrer Günter Bültel
Geistlicher Beirat des DJK-DV-Osnabrück
 

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